Mett-TV: Fragen und Antworten (FAQ)

Wer steckt hinter Mett-TV?

Wir sind eine Gruppe aus Münster und Lingen, bestehend aus ambitionierten Spielern, die Film und Comedy lieben. Da das Format von Mett-TV neu ist, verstehen wir uns alle als Anfänger und Pioniere. Ob wir uns blamieren oder Spaß haben ohne Ende, ob sich
einige an uns erfreuen oder den Kopf schütteln, nur so kann man lernen und etwas neues kann entstehen.

Alleine die Lacher bei Zuschauern, die Freude, Entdeckungen und Erfahrungen bei Spielern, Regie und Kamera hat die Arbeit gelohnt! Wir sind Menschen, die vom Sofa aufstehen und selbst produzieren.

Das perlt jetzt aber!

Improvisierte Sitcom? Was ist das?

Es ist ein neues und einzigartiges TV-Format: Eine Mischung aus Sitcom im klassischen Sinne, Comedy mit festen Figuren und Improtheater.

Wir möchten so verperlt sein wie Ditsche, skuril wie Loriot, leise wie Tati, focussiert wie Buck, blutig wie Tarantino, analytisch
wie Chabrol und abgedreht wie Monty Python. Komischerweise kommt manchmal unser Format den frühen unbeholfenen Slapstickfilmen mit ihrer rohen Gewalt und Tragik sehr nahe, obwohl wir es nicht beabsichtigt haben.

Aber auf keinen Fall ist es vergleichbar mit Stromberg. Warum? Ganz einfach, weil die Figuren mit einer inneren Haltung spielen und weniger durch konstruierte und gespielte Mimik. Die Figuren haben wir länger erarbeitet als in mancher Soap. Die Figuren, die wir spielen, haben sich in einer langen Vorphase entwickelt und entstanden zum Teil mit sehr viel Leidenschaft für das Entdecken neuer und alter Methoden des Schauspiels.

Was am Ende rauskommt, werden wir sehen, wenn Mett in die Wurst kommt. :-) Daher wird es sicher noch sein Gesicht verändern. Es wird gewürzt, gewaschen, gewalkt und abgeschmeckt...

Wozu Gummihandschuhe alles gut sein können...

Wie arbeitet ihr?

Die Figuren führen beim Spielen ein Eigenleben. Es sind Figuren, die wie in einem Labor unter Frankensteins Anleitung entstanden sind. Dann haben wir für sie ein Zuhause entwickelt: die Firma Mett Catering. Damit sie nicht weglaufen, haben wir die Spielregeln als Rahmengeschichte erfunden, eben die Erbsache.

Was jetzt passiert, wissen wir selbst nicht. Bei uns herrscht Drehbuch-freie-Zone! Es wird also nichts geplant. Manche Sachen wiederholen wir, weil wir gelacht (und damit die Aufnahme gestört) haben oder weil wir es gut fanden. Das sind Replays. Wir wiederholen maximal dreimal an solchen Stellen.

Die Basis bildet das Haroldspiel, einer Langform des Improtheaters. Bill Murray und John Belushi sind in dieser Form groß geworden.

Klaus B. bekommt einen Einlauf auf dem Klo

Kann man euch auch im Fernsehen sehen?

Ja, demnächst bei einem Regionalsender. Die Methodik der Produktion von Mett-Catering wird aber wahrscheinlich nie ein Format für das Massenfernsehen, weil die Arbeit an den Figuren viel aufwändiger ist und damit uninteressant für Produzenten. Da das Format neu ist, entwickelt es sich auch noch. Aber es wird wohl kaum eine kommerzielle Comedyfabrik verlassen.

Die klassische Sitcom basiert auf einem amerikanischen Ansatz der Fernsehunterhaltung, den wir eigentlich alle kennen. Fast-Food. Wir schauen nicht mehr richtig hin und überhören die Lachmaschinen. Quasi-Comedys aus Amerika oder England, die auf Basis eines Drehbuches gefilmt wurden. Der Zweck liegt im kommerziellen Nutzen, weil diese Sitcoms in der Vorabendzeit laufen und Werbeeinnahmen bringen. Deshalb sind die Klassiker 20 Minuten lang mit 2 Unterbrechnungen für die Werbung.

Mett-TV-Folgen liegen bei einer geschnittenen Länge von 25-35 Minuten. Das Rohmaterial liegt bei nur einer Stunde, und ist damit viel kürzer als bei Sitcom-Fabrik-Produktionen.




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