Auf Mieter kommen viele unterschiedliche Kosten zu, welche in erster Linie ganz normal sind. Es gibt aber einige zwielichtige Vermieter, die Kosten auf ihre Mieter abwälzen wollen, die eigentlich gar nicht von jenen getragen werden müssten. Darunter fallen diverse Hausmeisterkosten. Das heißt, einige Ausgaben des Hausmeisters müssen von den Mieten gezahlt werden, doch es gibt auch einige Tätigkeiten, welche nicht unter die Betriebskosten fallen.

Nicht alles ist vom Mieter zu bezahlen

Die Aufgaben des Hausmeisters sind vielfältig: Pflege des Gartens, die Bedienung und Wartung der Zentralheizung oder auch die Reinigung des Treppenhauses. Mieter fragen sich jetzt aber, welche Kosten bezahlt werden müssen und welche nicht. Der Deutsche Mieterbund erklärt in dem News Portal, welche Kosten auf den Mieter umgelegt werden dürfen. Mieter müssen dabei die Lohnkosten, Lohnnebenkosten sowie einen pauschalen Lohnsteuerbetrag begleichen. Sollte der Hausmeister hingegen in den Urlaub fahren, dann müssen Mieter ebenfalls die Kosten für die Vertretung übernehmen. Das gilt auch bei Krankheit. Solche Kosten sind vollkommen normal und kommen bei jedem Hausmeisterservice auf.

Schiebetür

Einsicht in die Kosten

Es gibt aber auch einige Tätigkeiten, welche nicht auf die Mieter umgelegt werden dürfen. Darunter fallen Reparaturen sowie Verwaltungsarbeiten. Solche Betriebskosten müssen bei der Abrechnung entsprechend abgezogen werden. Aber auch die Pauschale für die Notdienstbereitschaft müssen nicht von den Mietern gezahlt werden. Das ist einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs zu entnehmen. Zu erwähnen ist aber, dass in der Betriebskostenabrechnung nicht aufgeführt werden muss, in welcher Höhe, die nicht umlagefähigen Kosten abgezogen werden. Das heißt aber nicht, dass Ihnen die Daten vorenthalten werden. Sollte irgendwas unklar sein, können Sie beim Vermieter nachfragen und die Belege einsehen. Außerdem muss der Vermieter die Aufteilung der Kosten erläutern, sollten Sie den Verdacht hegen, dass keine passende Aufteilung stattfindet. Haben Sie also das Gefühl, dass Sie deutlich mehr als andere Mieter zahlen, fragen Sie bei Ihrem Vermieter nach. Er muss die Dokumente offenlegen und somit nachweisen, dass jeder Mieter denselben Anteil begleicht. Tut er das nicht, können Sie bereits davon ausgehen, dass irgendwas nicht mit rechten Dingen vor sich geht. Nun können Sie sich an den Mieterbund oder ähnliche Organisationen wenden, um das Problem zu klären.

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